wohnst du noch – museum der dinge 2013

wohnst du noch?

Zentrales Thema der Ausstellung im Werkbundarchiv – Museum der Dinge – Berlin ist die Auseinandersetzung mit der Frage: Was ist oder heißt wohnen heute? Zeitgenössische Trends in der Entwicklung der Wohnbedürfnisse werden kritisch reflektiert und konkret in Wohnweltszenarien übersetzt.

Zwanzig junge Designer entwickelten innovative Hypothesen zum Thema zeitgemäße Einrichtung und exemplarische Entwürfe adäquater Wohnwelten. Um die Konzentration des Blicks zu erwirken, werden die Modelle in geschlossenen Boxen präsentiert und können von den Besuchern durch ein kleines Loch erspäht werden.

museumderdinge.de

Unser Modell Hülle und Fülle ist ein prototypisches Konzept, das die Dualität von Raum und Objekt thematisiert. Architektur ist die umgebende Hülle für das was drinnen stattfindet. Der moderne Mensch ist ununterbrochen von definierten Räumen umgeben. Der einzelne Raum in einem Gebäude ist von aussen im ganzen nicht sichtbar, einen Raum betrachtet man nur von innen. Ein Objekt kann ich von allen Seiten betrachten, es in die Hand nehmen oder umgehen. Im Modell Hülle und Fülle wird der Raum im Raum zum Objekt.
Modelle  von Ferdinand Pechmann und Samuel von Düffel
Begleitend zur Ausstellung erschien der Katalog “Wohnst du noch? Hypothesen zum zeitadäquaten Wohnen”.