recreate textiles

recreate textiles

„Diese experimentelle Textildesignarbeit geht über das bekannte Maß von Recyclingmodeprojekten weit hinaus. Aus Baumwollabfällen werden nicht nur durch nachhaltige Verfahren interessante Texturen und Muster erstellt, sondern Relief- oder Wabenstrukturen gestaltet, die anders als bei vielen nachhaltigen Materialien keine ästhetischen Kompromisse erkennen lassen. 

Vielmehr werden von der Designerin Ausblicke in eine Farbkompositionswelt gegeben und industrielle Anwendungen sowohl für flächige Strukturen, als auch für dreidimensional verformte Körper entwickelt. Aus Sicht der Jury ist hier eine erfreulich umfassend bearbeitete Materialinnovation entstanden, die nicht im experimentellen Stadium bleibt, sondern Ausblicke für interessante Designanwendungen mitliefert.“

Würdigung durch Jurymitglied Prof. Werner Aisslinger im Rahmen des Lucky Strike Junior Award 2015

 

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In der Case Study recreate textiles haben wir in Kooperation mit dem Frottierwarenhersteller möve GmbH, dem Sächsischen Textilforschungsinstitut und der BASF Designfabrik aus industriellen Baumwollabfällen eine Recyclingmaterial-Kollektion entwickelt.
In einem innovativen Entwicklungsprozess kombinieren wir so Designkompetenz und technisches Know-How, um mit der Materialkollektion Lösungsansätze für ein Problem aufzuzeigen, das die gesamte Textilindustrie betrifft.
möve
Sächsisches Textilforschungsinstitut
BASF Designfabrik 
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Industrielle Baumwollabfälle werden in der Regel verbrannt. Wir sehen diese Abfallmaterialien jedoch als wertvolle Rohstoffe und haben nach neuen Nachnutzungsmöglichkeiten geforscht. Ausgehend von den besonderen Qualitäten dieser Materialien haben wir in prototypischen Experimenten Möglichkeiten der Aufarbeitung von Scherstaub, Tumblerflusen, Garnresten und Randabschnitten zu Kompositmaterialien gestaltet.
Die in verschiedenen Verfahren entstandenen Vlies- und Naturfaserkunststoffmaterialien sind durch die Kombination mit unterschiedlichen Biokunststoffen nicht nur biobasiert, sondern auch biologisch abbaubar. Aufgrund der material- und prozesspezifischen mehrfarbigen Oberflächen mit ihren marmorierten Strukturen sind die Recyclingmaterialien besonders attraktiv für sichtbare Anwendungen im Interior- und Möbeldesign.
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