textile transformations | fh potsdam 2016

textile transformations

In diesem interdisziplinären Grundlagenkurs experimentierten Studenten aus dem Produkt-, Kommunikation- und Interfacedesign mit Prinzipien von textilen Materialien und Prozessen. Begleitend zur Beschäftigung mit textilen Technologien ging es auch um die Erarbeitung einer individuellen Arbeitsmethode.

Die Kursteilnehmer zeigten ein sehr breites Spektrum an Experimenten, um am Ende das vielversprechendste Ergebnis zu einem Prototypen auszuarbeiten. Als Kursergebnis standen keine Produkte, sondern Prototypen, mit denen formale, funktionale sowie ästhetische Potentiale und mögliche Innovationen aufgezeigt werden können.

FH Potsdam Design

Durch die Kombination unterschiedlicher Drahtflächen mit extrem weicher Mohairwolle hat Magdalena Dziewit ein biegsames Textil geschaffen, dass ungewöhnliche Formmanipulationen ermöglicht und einem extrem weichen Textil Stabilität verleiht.
Celia Staffa hat sich mit der Transformation des Knitting Loom Strickprozesses befasst und aus einer Kombination von Draht und Wolle flexible dreidimensionale Strukturen geschaffen. Sie hat nicht nur ein Material transformiert, sondern auch ein Werkzeug.
Moira Berit Joachim hat die Idee des Wachstums in ein Textil transferiert indem sie auf Watte Salzkristalle züchtete und dadurch fragile dreidimensionale Objekte kreierte, die weiche und feste Flächen kombinieren.
Natalia Dziwisch und Bianca Streich haben mit Algen und Kaffee experimentiert, um durch die Behandlung mit unterschiedlichen Zusatzstoffen lederähnliche Materialien zu erzeugen.
Samira Akhavan hat mit Bast gearbeitet und Korbflechttechniken mit Webtechniken kombiniert um textilähnliche Korbflächen zu erstellen.

 

 

 

Christian Pflug hat seinen Baumwollstoff als Trägermaterial für durch Aduino gesteuerte Sensoren genutzt, die auf Druck mit Lichtfarben reagieren. Er hat eine Form gefunden, die Kleinkinder spielerisch zum Lernen anregen soll.